
Creative Commons – in der Welt der Kulturindustrie sind das die Geheimagenten mit der Lizenz zum Tauschen. Freie Zirkulation ist die Logik des Internet-Zeitalters, die eigenen Werke mit der ausdrücklichen Erlaubnis dazu zu veröffentlichen also nur folgerichtig. Aber wie können Urheber dann von ihrer kreativen Arbeit leben? John Weitzmann, Legal Project Lead für Creative Commons Deutschland, stellt die Geschäftsmodelle der freien Kultur vor. » mehr

Computer-Games seien wie der Film janusköpfig: Kulturgut und Wirtschaftsgut zugleich, schrieb Malte Behrmann an anderer Stelle. Hier spricht der Anwalt und Geschäftsführer des GAMES Bundesverbandes über Games als arbeitsteilig erstellte Hybride aus Kunst und Technik und darüber, welche Schwierigkeiten das für das Urheberrecht und die Kreativen in der Branche aufwirft. » mehr

Kunst ist nicht nur hochkultureller Genuss, sondern auch Überlebensstrategie. Die Straße hat ihre eigenen Gesetze. Und seit 2006 auch ihre eigene Universität. Hier lernen junge Kreuzberger mit Unterstützung von Rollenvorbildern aus Kunst und Medien, ihre kreativen Potentiale zu erforschen. Einer ihrer Gründer, Giovanni Di Martino, im dreifachen Selbstgespräch über kulturelle Jugendbildung, Radiomachen und Respekt nicht nur für Urheberrechte. » mehr

C. Cay Wesnigk schreibt über Urheberrecht im Film und die Probleme in der Praxis bei der „Abbildung der Wirklichkeit“ . Aus dem Blickwinkel eines Dokumentarfilmers erzählt er eine ganz persönliche Geschichte und erläutert warum aus seiner Sicht das Zitatrecht in der Praxis des Films nicht existiert. » mehr

Der Remix ist die kulturelle Form der Netzwerkgesellschaft. Felix Stalder beleuchtet in neun Thesen medienhistorische, technologische, politische, rechtliche, kulturtheoretische, soziale und ökonomische Dynamiken, die den Aufstieg und die aktuelle Entwicklung des Remix prägen. In den Konflikten, die damit verbunden sind, spiegelt sich die Tiefe des aktuellen gesellschaftlichen Wandels. » mehr

Wenn man einen Artikel schreibt, eine Website programmiert oder einen Prospekt für einen Kunden gestaltet, wird nur über den Preis geredet. Geht es dann aber darum, wer welche Rechte an den Arbeitsergebnissen bekommt, beruft sich der Kunde auf seine AGB, wo eine weit reichende Buy-out-Klausel wartet. Sind Kreative vor einem solchen meist unfreiwilligen Ausverkauf durch das AGB-Recht geschützt? » mehr

Mal wurden Musiker reich belohnt, mal hungrig davongejagt. Einkommensverhältnisse Kreativer stehen in keinem Zusammenhang zu künstlerischer Qualität, wohl aber zur gesamtwirtschaftlichen Lage, zeigt der Musikwissenschaftler Hartmut Möller. » mehr

Die Schriftstellerin Sudabeh Mohafez erzählt, wie sie eine E-Mail aus dem Iran dazu gebracht hat, sich Gedanken über das Urheberrecht zu machen. » mehr

Die Honorare ,,grenzen an Körperverletzung", die Aufträge bleiben aus. Können freie Journalisten nur mithilfe von PR überleben? Es hat den Anschein, sagt Tom Schimmeck, aber gerade deshalb dürfen Freie nicht nur klagen, sondern müssen für bessere Bedingungen kämpfen. iRights.info dokumentiert seine Rede zur Gründung des Verbands ,,Freischreiber". » mehr

Das „Gesetz zur Stärkung der vertraglichen Stellung von Urhebern und ausübenden Künstlern“ von 2002 sollte die Urheber schützen, ihnen mehr Geld und eine bessere Verhandlungsposition verschaffen, etwa gegenüber Verlagen. Sechs Jahre später sind Teile davon so verändert, dass die Autoren schlechter dastehen als zuvor. » mehr

Während Tauschbörsennutzer als Raubkopierer kriminalisiert werden, organisieren deutsche Zeitungen den umfangreichsten Urheberrechtsklau seit Anbruch des Digitalzeitalters. Ilja Braun berichtet, wie Online-Zeitungsarchive mit Texten freier Autoren umgehen. » mehr

Die Arbeitsbedingungen für Kreative ändern sich, der Arbeitsmarkt ist im Wandel. Viele Inhalte werden heute von Selbständigen geschaffen, allein oder gemeinsam in einer Community. Wie nie zuvor haben Künstler, Autoren und Filmemacher heute die Möglichkeit, ihre Werke selbst zu vermarkten, selbst als Schöpfer und Verwerter zu operieren, gleichzeitig Komponist, Bassist, Sänger und Plattenfirma zu sein. Und nicht zuletzt auch Nutzer. Und auf einmal wird Urheberrecht zum Thema. » mehr